Deponiewart*in

Ausbildung

Seit Jänner 1997 gibt es eine Deponieverordnung, die die gesetzlichen Voraussetzungen für die Errichtung einer Deponie und für die Ausbildung der an einer Deponie arbeitenden Personen regelt.

Das Deponiepersonal wird betriebsintern ausgebildet. Der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) und die Technische Universität Wien, Institut für Wassergüte und Abfallwirtschaft, bieten Ausbildungskurse für das Personal von Abfallbehandlungsanlagen und Kurse für die Deponie-Eingangskontrolle an.

Außerdem besteht mit den Lehrberufen Entsorgungs- und Recyclingfachkraft (Lehrberuf) und Abwassertechnik (Lehrberuf) die Möglichkeit einer Lehrausbildung im Bereich der Abfall-/Recycling- und Abwasserwirtschaft.

Art: Schulausbildung

Dauer: 5 Jahre

Form: Vollzeit

NQR-Level: 5  ISCED-Level: 3 bis 5  

Voraussetzungen: kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss 4. oder einer höheren Klasse
  • Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau „Standard AHS" oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
    ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen
  • Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
  • erfolgreicher Abschluss der 1. Klasse einer berufsbildenden mittleren Schule

Abschluss:

Reife- und Diplomprüfung (Matura)

Berechtigungen:

  • berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz
  • Studienberechtigung
  • Anwartschaft auf die Standesbezeichnung Ingenieur/in (Zertifizierungsverfahren einschl. Fachgespräch)

Info: Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien; Vorlage des Orignals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich

Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen

Höhere Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie Wien
Rosensteingasse 79
1170 Wien

Telefonnummer +43 (0)1 / 48 614 80
E-Mail office@hblva17.ac.at
Internet https://www.hblva17.ac.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure:

  • Ausbildungsschwerpunkt Angewandte Technologien und Umweltschutzmanagement
  • Ausbildungsschwerpunkt Biochemie und Molekulare Biotechnologie
  • Ausbildungsschwerpunkt Chemiebetriebsmanagement

Kolleg für Berufstätige für Chemieingenieure:

  • Ausbildungsschwerpunkt Biochemie und Biochemische Technologie
  • Ausbildungsschwerpunkt Umweltanalytik und Umweltschutzmanagement

Kolleg für Chemieingenieure:

  • Ausbildungsschwerpunkt Biochemie und Biochemische Technologie
  • Ausbildungsschwerpunkt Umweltanalytik und Umweltschutzmanagement

Fachschule für Chemie mit Betriebspraxis - Umweltanalytik

Fachschule für Chemische Technologie - Biochemie und Biotechnologie


Art: Schulausbildung

Dauer: 5 Jahre

Form: Vollzeit

NQR-Level: 5  ISCED-Level: 3 bis 5  

Kurzbeschreibung

Die Höhere Technische Lehranstalt (HTL) vermittelt eine umfassende Allgemeinbildung und eine höhere igenieurmäßige Bildung und bereitet auf gehobene Berufe in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung vor.

Voraussetzungen
kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss 4. oder einer höheren Klasse
  • Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau „Standard AHS" oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
    ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen
  • Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
  • erfolgreicher Abschluss der 1. Klasse einer berufsbildenden mittleren Schule

Zielgruppe

Jugendliche nach erfolgreichem Abschluss einer Mittelschule, AHS-Unterstufe oder Polytechnischen Schule

Kosten
siehe Zusatzinfo

Abschluss

Reife- und Diplomprüfung (Matura)

Berechtigungen

  • berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz
  • Studienberechtigung
  • Anwartschaft auf die Standesbezeichnung Ingenieur*in (Zertifizierungsverfahren einschließlich Fachgespräch)

Beschreibung

Die HTL für Chemieingenieure vermittelt eine umfassende Allgemeinbildung und eine höhere technische Bildung und bereitet auf gehobene Berufe in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung vor.

Der Lehrplan sieht neben allgemein bildenden Unterrichtsgegenständen wie Deutsch, Englisch, Angewandte Mathematik, Informatik, Geschichte und politische Bildung, Wirtschaft und Recht usw. berufsbildende Fächer in Fachtheorie und Fachpraxis vor, wie z. B. Allgemeine und anorganische Chemie, Analytische Chemie und Qualitätsmanagement, Organische Chemie, Biochemie und Mikrobiologie, Physikalische Chemie, Verfahrens-, Engergie- und Umwelttechnik, Angewandte Technologien, Umweltanalytik, Umweltschutzmanagement. Hinzu kommen die Pflichtgegenstände der alternativen Ausbildungsschwerpunkte.

Spezialisierung:
Höhere Technischen Lehranstalten können über schulautonome Wahlmodule unterschiedliche Ausbildungsschwerpunkte einrichten. Die Spezialisierung auf diese Schwerpunkte erfolgt in der Regel ab der zweiten Klasse.

Im Rahmen der Ausbildung ist ein facheinschlägiges Pflichtpraktikum (mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor dem Eintritt in den 5. Jahrgang) verpflichtend, die praxisnahe Ausbildung erfolgt in Werkstätten, Laboratorien und Ateliers.

Weitere Berechtigungen:

  • Ersatz der Unternehmerprüfung
  • Anrechnung und Ersatz von Lehrzeiten in einschlägigen Lehrberufen

Zusatzinfo

Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien; Vorlage des Originals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich.

Kosten:

  • Der Besuch von Bundesschulen ist grundsätzlich kostenlos.
  • An Privatschulen ist ein Schulgeld zu entrichten. Die Höhe des Schulgelds ist abhängig vom jeweiligen Anbieter.

Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/technische-gewerbliche-und-kunstgewerbliche-schulen

Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Dornbirn
Höchsterstraße 73
6851 Dornbirn

Telefonnummer +43 (0)5572 / 38 83 -0
E-Mail htl.dornbirn@cnv.at
Internet https://www.htldornbirn.at

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure:

  • Ausbildungsschwerpunkt Betriebsinformatik
  • Ausbildungsschwerpunkt E-Business und Logistik
  • Ausbildungsschwerpunkt Industrial Engineering and Management
  • Ausbildungsschwerpunkt Produktmanagement und FutureTecs

Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure:

  • Ausbildungsschwerpunkt Textilchemie
  • Ausbildungsschwerpunkt Chemische Betriebs- und Umwelttechnik

Fachschule für Informationstechnik mit Betriebspraktikum

Fachschule für Chemie mit Betriebspraktikum

Höhere Lehranstalt für Mode - Schulautonome Vertiefung Modedesign und Grafik


Art: Universitätsstudium – Bachelorstudium

Dauer: 7 Semester

Form: Vollzeit

NQR-Level: 6  ISCED-Level: 6  ECTS-Punkte: 210  

Voraussetzungen:

Reifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Master-Studien

Info:

Lehrinhalte: Im Bachelorstudium Recyclingtechnik erwerben Studierende das Grundlagenwissen für ein technisches Studium und beschäftigen sich mit Fragestellungen der Abfallwirtschaft, der Verfahrenstechnik, des Metall- und Kunststoffrecyclings und den Grundlagen der Werkstofftechnik. Daneben spielen die ökonomischen und rechtlichen Gesichtspunkte eine wesentliche Rolle. 

Berufsfelder: Dank der vernetzten und fächerübergreifenden Ausbildung eröffnen sich für Recyclingtechnikerinnen und Recyclingtechnikern ausgezeichnete Berufchancen in Bereichen wie z. B. Entsorgungs- und Sammellogistik, Recycling in der metall- sowie kunststofferzeugenden und -verarbeitenden Industrie, Beratungs- und Dienstleistungen in der Recyclingtechnik.

Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/bachelor/prozesse/recyclingtechnik/

Art: Universitätsstudium – Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

NQR-Level: 7  ISCED-Level: 7  ECTS-Punkte: 120  

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Diplomingenieur/in (Dipl.-Ing., DI)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Wichtige Studienbereiche:

  • Nachhaltigkeitsmanagement
  • Abfall- und Entsorgungslogistik
  • Simulation von Recyclingprozessen
  • Stoff- und Mengenbilanzierungen
  • Erzeugung von Metallen und Kunststoffen auf primärem und sekundärem Weg
  • Wärmetechnik

Tätigkeitsfelder:

Als Leobener Recyclingtechniker*in erwerben die Studierenden umfassende technische, ökonomische und rechtliche Kenntnisse, um die komplexen Recyclingaufgaben der Zukunft zu lösen. Die vernetzte und fächerübergreifende Ausbildung eröffnet eine vielversprechende und abwechslungsreiche Karriere: Egal ob im innovativen Produktdesign, in der Metallindustrie, bei der Entwicklung von revolutionären Recyclingkonzepten oder als Führungspersönlichkeit – dir stehen alle Wege offen. Die Absolvent*innen bekämpfen mit ihrer Tätigkeit die Folgen der Wegwerfgesellschaft und fördern aktiv die Zero-Waste-Idee. (Quelle: Montanuniversität Leoben)

Weitere Infos: https://www.unileoben.ac.at/studium/master/prozesse/recyclingtechnik/